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An einem Montag im Mai, um
genau zu sein: am 13. Mai 1968, erblickte ich in Calw das Licht der Welt. Zwei Monate später wurde ich in der evangelischen Kirche meines Heimatdorfes Münklingen
(bei Weil der Stadt) auf den Namen Markus getauft. Meine Mutter Jolan und mein Vater Oswald hatten es recht eilig: Am 14. Mai 1969 wurde meine Schwester Anita geboren. Meine
Mutter war jetzt voll ausgelastet. Sie ist eine waschechte Ungarin und Freunde sagen nicht “Jolan”, sondern “Joli” zu ihr. Mein Vater arbeitete als Maschinenschlosser bei
Mercedes-Benz.
Wir lebten einem kleinen Bauernhof gegenüber, und so hatte ich oft Tiere um mich. Auch im Garten werkelte ich gerne und
saß im Sommer in den Bäumen und aß die frischen Früchte.
1974 begann für mich die Schulpflicht. Nach 4 Jahren Grundschule in Münklingen ging ich auf die Realschule nach
Weil der Stadt. In der 9. und 10. Klasse gefiel mir das Fach Kunst sehr gut. Seitdem male ich. Am Aquarellieren habe ich viel Freude.
Eine Ausbildung zum Werkzeugmacher in Sindelfingen bei Mercedes-Benz begann ich am 9.9.1985. Eine schöne
Lehrzeit. Hier lernte ich, wie man Metall bearbeitet: den Umgang mit der Feile, dem Hammer, der Bohrmaschine, der Schleifmaschine, der Fräsmaschine, drehen, schweißen,
schmieden usw. Die Ausbildung dauerte 3 1/2 Jahre. In dieser Zeit kaufte ich mir meinen ersten Computer, einen Comodore C128D.
Nach der Lehre wurde ich in die Produktion übernommen, was mir nicht unrecht war, aber auch nicht zum Dauerzustand
werden sollte! Seit Januar 1990 arbeite ich als “Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Frästechnik”. 1996 schloss ich eine nebenberufliche Weiterbildung zum
“Maschinenbautechniker” erfolgreich ab.
Seit 3 Jahren wohne ich in Sindelfingen, wo ich mich sehr wohl fühle.
Im Urlaub reise ich gerne nach Italien. Von der Toskana bis Sizilien entdecke ich immer wieder schöne Orte, die zum
Verweilen einladen. Dort male ich gerne und bringe meine Ideen auf das Papier. Auch dieses Jahr zieht es mich wieder nach Italien und ich freue mich auf die Landschaften, die ich
in den “Marken” entdecken werde.
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